Wer wir sind

Der heutige Youkali e.V. ging 2012 aus dem Verein LandCineasten e.V. hervor, der im ländlichen Raum Thüringens gegründet wurde, um kulturelle Aktivitäten jenseits urbaner Zentren zu initiieren und zu bündeln. Ausgangspunkt war das Filmfestival „Quellinale“, das aus bürgerschaftlichem Engagement entstand und von Beginn an auf Beteiligung und niedrigschwellige Zugänge setzte.

In den folgenden Jahren entwickelte der Verein ein vielseitiges Programm an der Schnittstelle von Film, Musik und Literatur. Neben Filmprojekten und Retrospektiven realisierte der Verein Konzerte, Lesungen und interdisziplinäre Formate, die unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen miteinander verbanden und gezielt neue Publikumsschichten ansprachen.

Diese programmatische Offenheit bildet die Grundlage für die heutige Ausrichtung: Seit 2025 befindet sich der Verein in einer strukturellen Transformation und tritt unter dem Namen Youkali e.V. auf. Im Zentrum steht nun die Entwicklung und Verstetigung von Vermittlungsformaten im Bereich Musik, die künstlerische Praxis, gesellschaftliche Fragestellungen und partizipative Ansätze miteinander verknüpfen.

Der Name Youkali e.V. ist inspiriert von dem berühmten Chanson Youkali von Kurt Weill. Das Lied stammt aus der Musik zu »Marie Galante«, einem Bühnenstück von Jacques Deval aus dem Jahr 1934. Der Text beschreibt Youkali als eine imaginäre Insel, einen utopischen Sehnsuchtsort voller Frieden, Liebe und Freiheit – einen Ort, an dem das Leben in seiner schönsten Form existiert, aber letztlich unerreichbar bleibt.

Mit der Wahl dieses Namens setzt der Verein ein künstlerisches und ideelles Statement: Youkali e.V. möchte im ländlichen Raum inspirierende kulturelle Orte schaffen, die Menschen zusammenbringen, Diskurs ermöglichen und eine kreative Gemeinschaft fördern – ein Stück gelebte Utopie, in der Kunst und Kultur Brücken bauen.

Der Name schlägt zudem eine Verbindung zum musikalischen Erbe von Kurt Weill, der als deutsch-jüdischer Komponist mit seinen Werken tief in der europäischen Musiktradition verwurzelt ist und dessen Musik oft gesellschaftliche Themen reflektiert – passend zum Engagement des Vereins für ein vielgestaltiges, lebendiges und zugängliches Kulturangebot.

Aus unserer Satzung:

"Förderung einer vielseitigen, anspruchsvollen Kulturlandschaft zur Bereicherung der Lebensqualität unserer Bürger im Zusammenwirken von Filmkunst, Musik und Literatur sowie weiterer kulturell-künstlerischer Bereiche. Dabei stehen die Bewahrung des künstlerischen Anspruchs und der künstlerischen Qualität im Mittelpunkt."(§2.1)

"Der Verein dient der Förderung vielseitiger kultureller Veranstaltungen, insbesondere der Vermittlung und Pflege zeitgenössischer Filmkunst, ebenso dem filmkulturell-künstlerischen Erbe."(§2.3)

"Die Förderung des filmkünstlerischen Nachwuchses sowie Kinder- und Jugendarbeit sind Bestandteil der Vereinsarbeit."(§2.5)

"Der Verein finanziert die Durchführung seiner Aufgaben durch Mitgliedsbeiträge, Fördermittel, Zuwendungen überregionaler Körperschaften, Erlöse aus Eintrittsgeldern und Spenden sowie durch Zuwendung Dritter."(§2.6)

"Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er fördert die Allgemeinheit ebenso wie die künstlerisch Schaffenden und jene, die zu deren Präsenz beitragen."(§3.2)

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